Scientific Collaboration On Past Speciation Conditions in Lake Ohrid

2004 bis 2012

2004 wurden im Ohrid See erste seismische Untersuchungen durchgeführt, denen 2007 und 2008 weitere seismische Untersuchungen folgten. Aus den Ergebnissen wurde ersichtlich, dass im zentralen Becken bis zu ca. 700 m mächtige Sedimente weitestgehend störungsfrei abgelagert sind. Die obersten bis 15 m dieser Sedimente wurden bereits im Rahmen mehrerer Bohrkampagnen zwischen 2004 und 2011 gezogen und offenbarten, dass der Ohrid-See ein herausragendes Klimadatenarchiv bereithält, aber auch tektonische Aktivität (Erdbeben) und die Ausbrücke italienischer Vulkane detailliert aufzeichnet.

Nachdem die für 2012 geplante Tiefbohrung aufgrund des Frachterunglücks der "MSC Flaminia" (auf der sich das Bohrequipment auf seinem Weg von den USA nach Europa befand) verschoben werden musste, soll die Tiefenbohrung nun 2013 stattfinden. Das Forscherteam hofft, in der dreimonatigen Bohrphase einen 700 Meter langen Kern gewinnen zu können.

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